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Hintergrund

About Me

It’s all about  SOUND

Beginnender Cineast mit Begeisterung für’s eigene Kino mit all seiner Technik und deren Steuerungsmöglichkeiten. Star Trek-Fan seit der Jugendzeit und eher audiophil als videophil: Der Ton macht die Musik.

+ Star Trek

+ Golden Girls

+ gute Filme

+ Hoola Hoop

– Pilze – bäh

– Hass

– Risotto – schleimige Pampe

– Fakenews

Die Hintergrundgeschichte

Hinter dieser Webseite steckt das einfache Bedürfnis nach einer Datenbank dessen, was mein Kino zu bieten hat, sowohl inhaltlich als auch technisch.

 

Die Bildqualität hat für mich bei Filmen nur eine zweitrangige Bedeutung. Daher hier nur ganz kurz zum Bild: Ich bin kein 4K-Fetischist, 1080P ist vollkommen ausreichend und mit der recht ausgereiften Upscaling-Technik der Nvidia-Shield vermisst man hier nichts. Alte Filme sowieso lieber ohne Upscaler. Und ganz wichtig bei allen Filmen und TV-Formaten: Sämtliche digitalen Bildaufbereiter (Zwischenbildberechnung, Kantenglättung, Rauschunterdrückung und wie sie nicht alle heißen) sind grundsätzlich zu deaktvieren, um den Seifenoperneffekt zu verhindern.

 

 

Jetzt zum Wesentlichen: Der Ton ist das, was für mich einen Film zum runden Erlebnis macht:

3D-Sound, auch genannt „immersive Sound“

Hier gibt es den großen Platzhirsch: DolbyAtmos, wird unter anderem auch von den Streamingdiensten Netflix und Amazon unterstützt und es kommen immer mehr Titel mit Atmos-Spur auch auf den deutschsprachigen Markt.

Daneben gibt es aber unter anderem noch DTS-X und für mich ganz besonders wichtig:  Auro3D.

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DolbyAtmos

Ein objektbasiertes Tonformat. Objektbasiert heißt: Nicht jeder Lautsprecher hat einen eigenen Kanal, sondern der AV-Receiver kennt das Boxen-Set-Up und bekommt mitgeteilt, wo im Raum der Klang gerade stattfinden soll.

Liegt auf einem DolbyTrueHD 7.1-Signal auf. (Kein Anspruch auf absolute Korrektheit)

Dolby Atmos ist als amerikanisches Tonformat am weitesten verbreitet.

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Auro3D

Belgisches Konkurrenzformat zu Atmos. Kanalbasiert und mit der Besonderheit der „Stimme Gottes“, also einem TopSpeaker direkt über dem Zuschauer.

Lässt durch die Mischung aus direktem und künstlich-indirektem Schall ein sehr präzises und natürliches Klangbid entstehen. Ein Flugzeug düst so tatsächlich über den Zuschauer hinweg und vor allem musikalische Darbietungen kommen so plastisch wie nie ins Wohnzimmer, bzw. Kino.

Liegtz auf einem DTS-HD-Master-Signal auf.

Einziger Nachteil: Es gibt quasi keine deutschsprachigen Veröffentlichungen damit. Sony hat einen Deal mit Auro über einige Filme laufen, aber eben alles im englischen Original. Meine Empfehlung für die des Englisch Mächtigen: Schaut Euch Auro3D-Filme im Originalton an. Ihr werdet nie wieder die deutsche Synchro hören wollen, gutes Beispiel: Passengers.

Nicht falsch verstehen: Die deutschen Synchronkünste sind phänomenal und wohl weltweit einzigartig, aber Auro3D wird leider nicht ins Deutsche transportiert (warum eigentlich nicht?).

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DTS-X

Wie DolbyAtmos auch objektbasiert. DTS war aber mit der Entwicklung (s)eines immersiven Soundsystems etwas spät dran und hat ein wenig den Anschluss verpasst.

DTS-X behauptet von sich, dass es kein spezielles Boxen-Set-Up benötigt und mit jeglicher Konfiguration umgehen kann.

Da es aber auch hier nicht ganz so viel Material auf dem Markt gibt, kann das nur schwer am lebenden Objekt getestet werden.

Und genau darum geht es auf dieser Webseite: die Filme, die ich in meiner Sammlung habe, soundtechnisch einzuordnen und eine Empfehlung des besten Tonformates abzugeben. Nein, mir ist nicht megalangweilig, ich hab da aber eben Spaß dran 😉

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Upmixer

Ganz kurz noch zu den Upmixern: Ein Upmixer ist ein programmierter Algorithmus, der sogar aus einem Monosignal ein 3D-Signal errechnen und ausgeben kann. Das funktioniert mal besser und mal schlechter. Der Upmix wird im Normalfall vom AV-Receiver vorgenommen. In meinem Fall also vom Denon AVC-X6500H.

Hier zur Begriffserklärung:

Der Upmixer von Dolby heißt einfach nur „Dolby Surround“, es werden je nach Konfiguration alle vorhandenen Boxen angesprochen und auch Stereosignale kommen raumfüllend und recht plastisch oben an. Der Begriff DolbyAtmos bleibt wirklich dem reinen Atmos-Material vorbehalten.

Bei Auro heißt der Upmixer „Auromatic“, das originale, immersive Tonsignal Auro3D. Der Auromatic-Upmixer funktioniert einen kleinen Tacken besser, als der von Dolby, Umgebungsgeräusche werden einfach etwas besser auch nach oben gehievt und als Schallreflexionen für ein natürliches Ergebnis dargestellt.

Auch DTS-X braucht sich mit seinem Upmixer nicht zu verstecken. In meiner ganz subjektiven Wahrnehmung ist DTS-X vor allem für ein etwas breiteres Klangbild im hinteren Bereich gut einsetzbar, wirkt aber ab und an etwas überdreht, was jedoch sicherlich auch seine Fans hat.

 

Jeder Hörer muss für sich selbst entscheiden, welches Set-Up und welcher Upmixer in welcher Situation am besten einzusetzen ist. Sound ist und bleibt nun mal Geschmackssache.

Ich persönlich arbeite hier wie folgt: Immersive Soundsignale gebe ich immer im Original wieder. Also DolbyAtmos mit DolbyAtmos, Auro3D mit Auro3D und so weiter.

Upmixer nutze ich auch systembezogen, das heißt: Wird ein Dolby-Signal zugespielt, wird der DolbySurround-Upmixer genommen; kommt ein DTS-Signal, dann schaltet sich der Auromatic-Upmixer ein. Das hat sicher auch den Hintergrund, dass mein AV-Receiver mit dieser Einstellung nicht ständig manuell bedient werden muss, sondern sich das einfach genau so merkt. Aber ich bin zufrieden mit dieser Einstellung.

 

Mir wurde von einem Auro3D-Fan einmal folgender Tipp gegeben: Auch andere immersive Tonformate immer über den Auromatic-Upmixer wiederzugeben. Lasst die Finger davon! Ich habe es getestet und konnte feststellen, dass der Upmixer zwar (wie immer) gut arbeitet, aber die räumlichen Informationen aus dem original Atmos-Signal leider nicht verarbeitet werden. Das Flugzeug bleibt also leider am Boden und steigt nicht in die Lüfte, wenn der Upmixer das nicht gerade von selber so erkennt.

Anfänglich waren Atmos-Abmischen auf BluRays leider oft recht lieblos und sehr flach. Das hat sich aber geändert. Man kann also ohne schlechten Gewissens das original Atmos-Signal abgreifen.